die Welt zu Gast in Köthen

Am Vortag ihrer Tagung in Leipzig hat die Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (LMHI), der Weltverband der homöopathischen Ärzte mit Mitgliedern aus mehr als 90 Ländern, in der Europäischen Bibliothek für Homöopathie in Köthen sich zu einer Sitzung des Führungsgremiums zusammengefunden. 55 Teilnehmer aus dutzenden Nationen berieten über das vergangene Verbandsjahr, diskutierten die aktuelle Entwicklung und die weiteren Ziele. Am Rande dieser Sitzung betonte Dr. Alok Pareek, indischer Homöopath und Präsident der LMHI die Bedeutung Köthens als Wiege der Homöopathie und Mittelpunkt des Interesses. "Jeder Homöopath möchte einmal nach Köthen kommen!", sagte Dr. Pareek. Ihm pflichtete Cornelia Bajic, Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte und Präsidentin des LMHI Kongresses 2017, bei. Beide Verbände haben ihren Sitz in Köthen und fühlen sich hier sehr wohl. Monika Kölsch, Vorstandsmitglied beider Verbände, stellte im Rahmen des Pressegesprächs ein neues Projekt vor, das helfen soll, die Wirkungsorte Hahnemanns noch besser zu vernetzen.

Im Anschluss an das Pressegespräch fand an der seit Herbst im Vorgarten der Europäischen Bibliothek aufgestellten Hahnemann-Büste eine Ehrung statt. Neben Dr. Pareek und Cornelia Bajic legten auch Oberbürgermeister Bernd Hauschild und David Rieck, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Köthen mbH (WGK), Blumengebinde nieder. Die WGK hatte als Eigentümer des Gebäudes Sorge dafür getragen, dass das einst auf einem Firmengelände in Radebeul aufgestellte Denkmal gerettet und restauriert werden konnte. Auftakt des Tages war eine gemeinsame Führung zu den Wirkungsstätten Hahnemanns in Köthen gewesen. Die Organisation für die Führung und auch die Tagung übernahm die Köthen Kultur und Marketing GmbH. Auch in den nächsten Tagen werden viele weitere Gruppen durch unser Haus betreut.

Unser Bild zeigt von links nach rechts Dr. Alok Pareek, Monika Kölsch und Cornelia Bajic.